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Nachrichten | 24.06.2022

Vetropack verschiebt Inbetriebnahme von italienischem Werk

Die Vetropack Holding AG gibt bekannt: Die Inbetriebnahme des neuen Werks nahe Mailand wird sich voraussichtlich auf das zweite Quartal 2023 verschieben. Grund dafür sind unter anderem Verzögerungen in den Lieferketten des Baumaterials. Die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden ist dennoch sichergestellt. Aufgrund der verlängerten Projektdauer sowie drastisch steigender Preise für Rohstoffe und Energie rechnet die Gruppe zudem mit deutlichen Mehrkosten.

„Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass wir den Bau unserer neuen Fertigung in Italien weder in der ursprünglich vorgesehenen Zeit noch im geplanten Budget werden fertigstellen können“, erklärt Johann Reiter, CEO der Vetropack Holding AG. „Trotz der Verschiebung werden wir die Fertigstellung des neuen Werks weiter mit Hochdruck vorantreiben: Der italienische Markt ist für uns von grosser Bedeutung und spielt mit seinen vielen Weltmarken in unserer Strategie eine zentrale Rolle.“

Gleich mehrere Faktoren trugen zur Verschiebung der Inbetriebnahme bei: So sorgten insbesondere behördliche Verfahren für deutliche Verzögerungen. Dazu kommen marktbedingte Engpässe in den Lieferketten für den Neubau, die ihrerseits zu Verschiebungen innerhalb des Projekts geführt haben. „Dies sind Faktoren, die wir als Unternehmen kaum oder gar nicht beeinflussen können“, so Johann Reiter. „Wir haben uns allerdings so aufgestellt, dass wir schnell auf Veränderungen reagieren und so unsere Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden sicherstellen können. Trotzdem hat die Verlängerung der Projektdauer einen negativen Einfluss auf die Kosten: Die Probleme in den Lieferketten, aber auch die enormen Steigerungen bei den Rohstoff- und Energiepreisen werden ebenfalls Mehrkosten verursachen, dadurch ist das geplante Budget nicht haltbar und wird auf über 400 Mio. Euro ansteigen. Die Finanzierung des Projekts ist in jedem Fall gesichert.“

„Wir sind überzeugt, dass wir die Mehrkosten mittelfristig durch das neue Werk wieder einspielen werden“, erklärt Johann Reiter. „Die Wahl des Standorts Boffalora und die Investition in dieses Greenfield Projekt ist nach wie vor richtig. Es wird eine hochmoderne und sehr leistungsfähige Produktion sein, die uns zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten im italienischen und den angrenzenden Märkten eröffnet.“

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