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Nachrichten | 09.02.2018

Studie von Schneider Electric: Unternehmen sind nicht auf neue Energiewirtschaft vorbereitet

Eine neue Studie von Schneider Electric zeigt, dass die meisten Unternehmen sich auf eine dezentrale, dekarbonisierte und digitalisierte Zukunft vorbereitet fühlen. Viele Firmen unternehmen jedoch den Angaben zufolge nicht die notwendigen Schritte, um ihre Energie- und Nachhaltigkeitsprogramme zu integrieren und voranzubringen.

Dieses falsche Sicherheitsgefühl führt Schneider Elektrik auf die Erkenntnis zurück, dass die meisten der weltweit 236 befragten Grossunternehmen (mindestens 100 Millionen Dollar Umsatz) nach wie vor eher konventionelle Ansätze im Hinblick auf Energiemanagement und Klimaschutz verfolgen. Zudem würden die Innovationslücken durch eine begrenzte Abstimmung zwischen Einkaufs-, Betriebs- und Nachhaltigkeitsabteilungen und eine ineffiziente Datenerfassung und -weitergabe noch verschärft.

81 Prozent der Unternehmen haben Effizienzsteigerungen oder -planungen in Angriff genommen, aber maximal 30 Prozent denken über neue Energiechancen wie Micro Grids und Demand Response nach.

Der Umfrage zufolge ergreifen 85 Prozent der Befragten in den nächsten drei Jahren Massnahmen, um hinsichtlich ihrer Pläne zur CO2-Reduzierung mit führenden Industrieunternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Projekte, die eingeleitet wurden oder sich in der Entwicklung befinden, sind jedoch stark auf Energie-, Wasser- und Abfalleinsparung ausgerichtet. Ausserhalb der erneuerbaren Energien setzen nur wenige der befragten Unternehmen auf ausgereiftere Strategien und Technologien für das Energie- und Emissionsmanagement.

«Unternehmen müssen sich aktiv vorbereiten»

«Die Art und Weise des Verbrauchs und der Produktion von Energie befindet sich in einer massiven Umbruchphase», so Jean-Pascal Tricoire, Chairman und CEO bei Schneider Electric. «Der nahezu universelle Fokus auf Energieeinsparung ist positiv zu bewerten. Um zu bestehen und zu wachsen, ist es jedoch nicht damit getan, beim Verbrauch versiert zu sein. Die Unternehmen müssen sich auf ihre Rolle als aktiver Teilnehmer am Energiemarkt vorbereiten, indem sie die Voraussetzungen schaffen, um Energie zu erzeugen und mit dem Stromnetz, den Versorgungsunternehmen, Partnern und anderen neuen Marktteilnehmern zu interagieren.»

Zwei Herausforderungen: Zusammenarbeit und Datenmanagement

Die interne Abstimmung blockiert häufig den Fortschritt. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass die Energie- und Nachhaltigkeitsentscheidungen ihres Unternehmens nur unzureichend zwischen den entsprechenden Teams und Abteilungen abgestimmt sind. Dies gilt insbesondere für Konsumgüter- und Industrieunternehmen. Der gleichen Anzahl der Befragten zufolge stellt die mangelnde Zusammenarbeit zudem eine Herausforderung dar.

Als weiteres Hindernis für ein integriertes Energie- und Carbon-Management wurde das Datenmanagement genannt. 45 Prozent der Befragten gaben an, dass die Unternehmensdaten stark dezentralisiert sind und auf lokaler oder regionaler Ebene verarbeitet werden. Und von den Personen, die «unzureichende Instrumente/Kennzahlen für den Datenaustausch und die Projektbewertung» als Herausforderung für die abteilungsübergreifende Arbeit nannten, verwalten 65 Prozent die Daten auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene und nicht global.

Die Studie wurde von GreenBiz Research durchgeführt, um zu ermitteln, wie Unternehmen Energie- und Umweltstrategien entwickeln, Daten sammeln und austauschen und abteilungsübergreifend koordinieren. Diese Praxis wird auch als Active Energy Management bezeichnet.

Zur Schneider Electric Gruppe in der Schweiz gehören die Unternehmen Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG sowie die Technologie-Marken APC und Gutor Electronic. Die Gruppe beschäftigt in der Schweiz mehr als 1’000 Mitarbeitende. General Manager Simon Ryser führt die Schneider Electric (Schweiz) AG mit rund 250 Mitarbeitenden.

 

 

 

 

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