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Nachrichten | 27.06.2018

Smart Factory oder die Zukunft hat begonnen

Alle reden von Digitalisierung, doch was diese für die Zukunft unserer Wirtschaft konkret bedeutet, wissen die wenigsten. Das Forum industrieller Mittelstand (FIM) hat sich an seiner zweiten Klausurtagung von Frühjahr 2018 auf Schloss Elmau mit den Herausforderungen der Digitalisierung für die mittelständische Industrie befasst. Das Fazit: Die Digitalisierung ist nicht nur unabwendbare Realität, sondern vor allem auch eine Chance für die Zukunft, die gepackt werden muss. Aber viele Akteure stehen sich bei der konstruktiven Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgabe selber im Weg. Der Staat, weil er zu übereifrig und vorauseilend reguliert und so die Entwicklung behindert, die Unternehmen, weil viele von ihnen die Tendenz haben, die Sache zu passiv anzugehen. Mehr hinhören, mehr befähigen, die eigene Saturiertheit überwinden und die Digitalisierung offenen Auges und dynamisch angehen, dabei den Menschen aber nicht ausser Acht zu lassen – so lauten die Empfehlungen des FIM an Politik und Unternehmertum. 

Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler aus den deutschsprachigen Ländern haben sich im auf Schloss Elmau in Bayern zum zweiten Mal zu einem Wissens- und Gedankenaustausch getroffen. Das Diskussionsthema des diesjährigen Treffens, an dem neben Deutschland, Österreich und der Schweiz neu auch das Fürstentum Liechtenstein vertreten war, lieferte der gegenwärtige Megatrend schlechthin – die Digitalisierung. Die Digitalisierung hat die Industrie bereits heute nachhaltig und grundlegend verändert, wobei das alte Europa hierbei keineswegs zu den Schnellsten der Welt gehört. Und zweifellos ist der heutige Stand der Digitalisierung erst der Anfang einer tiefgreifenden Entwicklung, deren längerfristige Auswirkungen wir heute bestenfalls erahnen können. Der Grossteil der heutigen Primarschüler wird wohl einmal einen Beruf ausüben, den es heute noch gar nicht gibt. Und wir werden in 20 Jahren Dinge als ganz normal und alltäglich empfinden, die heute noch gar nicht erfunden sind. 

Das Forum industrieller Mittelstand (FIM) versteht sich als Plattform mittelständischer Industrieunternehmen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Es führt Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen mit dem Ziel, den Anliegen der Mittelständler Gehör zu verschaffen. Das Forum wird präsidiert vom Gründer Matthias Baumberger und steht unter der Schirmherrschaft des Unternehmers Lionel Schlessinger, dem Präsidenten des Verbandes der Schweizer Lack- und Farbenindustrie Der politische Beirat setzt sich aus Albert Rupprecht, Mitglied des deutschen Bundestages, Josef Lettenbichler, Nationalrat aus Österreich, Gerhard Pfister, Nationalrat aus der Schweiz und Ado Vogt, Stellvertretender Landtagsabgeordneter aus Liechtenstein zusammen.

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