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Nachrichten | 31.10.2018

SIG Combibloc Group setzt Wachstum im dritten Quartal fort

Im dritten Quartal 2018 steigerte die SIG Combibloc Group mit Sitz in Neuhausen SH den Kernumsatz währungsbereinigt um 4 % und zu effektiven Währungskursen um 1 %. Die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem währungsbereinigten Umsatzwachstum ist im Wesentlichen auf die Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro zurückzuführen, wie dies auch für die ersten neun Monat der Fall war. Das Kernumsatzwachstum im Quartal wurde vor allem von der Region Asien-Pazifik getragen. Nach einem starken ersten Halbjahr verlangsamte sich das Tempo in Nord- und Südamerika im dritten Quartal, aber die zugrunde liegende Nachfrage bleibt stark. Das bereinigte Ebitda währungsbedingt 8 % niedriger als in der Vorjahresperiode.

In den ersten neun Monaten 2018 steigerte SIG den Kernumsatz währungsbereinigt um 7 % und zu effektiven Währungskursen um 4 %. Das Wachstum war breit abgestützt und besonders stark in der Region Asien-Pazifik. In China ist das Unternehmen gut positioniert, um von Markttrends wie Urbanisierung und Convenience zu profitieren, und es beobachtete eine starke Nachfrage nach Produkten mit stückigen Inhaltsstoffen (wie Cerealien und Fruchtstücken). Das Umsatzwachstum machte die höheren Rohstoffkosten und die negativen Währungseinflüsse wett. Zudem trugen die höhere Effizienz in der Produktion und die nach einer grösseren Produkteinführung im Jahr 2017 niedrigeren Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten sowie die Verlagerung einiger F&E-Aktivitäten in die Nähe der Endmärkte zur höheren Profitabilität bei.

Am 28. September wurde der Preis der SIG-Aktie für den Börsengang auf 11.25 CHF festgelegt und die Aktie erstmals wieder an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Der Erlös aus dem Verkauf der neuen Aktien im Rahmen des Angebots wurde zur Schuldentilgung verwendet, was sich in den ausgewiesenen Pro-forma-Zahlen für die Brutto- und Gesamtnettoverschuldung widerspiegelt. Der Nettoverschuldungsgrad per Ende September 2018 betrug unter Berücksichtigung des am 2. Oktober 2018 zugeflossenen IPO-Erlöses auf Pro-forma-Basis das 3,2-fache des bereinigten Ebitda, gegenüber dem 5,4-fachen vor dem Börsengang. Das Unternehmen plant, den Verschuldungsgrad mittelfristig auf das 2-fache des Ebitda zu reduzieren und strebt eine Dividendenausschüttung in Höhe von 50 bis 60 % des bereinigten Nettoergebnisses an.

Das Unternehmen hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2018 fest und erwartet ein währungsbereinigtes Kernumsatzwachstum von 4 bis 6 %.

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