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Nachrichten | 09.02.2018

Schweizer Industrieverbände VSLF und VSS schliessen sich zusammen

Der Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie (VSLF) hat per 1. Januar 2018 die Geschäftsführung des Verbandes der Schweizerischen Schmierstoffindustrie (VSS) übernommen. Die beiden Industrieverbände nützen offensichtliche Synergien und verlegen die Geschäftsleitung des VSS zum VSLF.

Gemäss einer Medienmitteilung wurde der Wechsel in die Wege geleitet, nachdem der bisherige Geschäftsführer des VSS, Dr. Jan Fiala, infolge Pensionierung seine Demission angekündigt hatte. Per 1. Januar 2018 hat der VSLF unter der Leitung von Direktor Matthias Baumberger auch die Geschäftsführung des Verbandes der Schweizerischen Schmierstoffindustrie (VSS) übernommen. Auf diese Lösung hatten sich die beiden Verbände im Hinblick auf die Pensionierung des langjährigen VSS-Geschäftsführers Dr. Jan Fiala geeinigt. Das Büro des VSS ist bereits von Zürich nach Winterthur verlegt worden.

Das spannende Mandat wurde dem VSLF nach einem Bewerbungsverfahren zugesprochen. Der VSS hatte verschiedene Institutionen eingeladen, sich zu präsentieren und mögliche gemeinsame Perspektiven aufzuzeigen. Dies auf der Grundlage, dass der VSS als eigenständige Organisation weiterbesteht.

Bei den intensiv geführten Gesprächen zeigte sich, dass beide Verbände ähnliche Vorstellungen über die Zukunft der Schweizer Industrie, vergleichbare Strukturen, offensichtliche Synergien und viele gemeinsame Themen haben. «Die Übergabe der Geschäftsleitung an den VSLF war die Konsequenz eines ebenso sorgfältigen wie umfassenden Evaluierungsprozesses», heisst es in der Mitteilung weiter.

Auch Winterthurs Stadtpräsident Michael Künzle hat den Kooperationsentscheid wohlwollend zur Kenntnis genommen. Er freue sich über den Zuzug des VSS und insbesondere darüber, dass Winterthur je länger je mehr zu einem Kompetenzzentrum des industriellen Mittelstands werde.

Beiden Firmen ist der Erhalt des industriellen Mittelstandes ein grosses Anliegen. Der VSLF hatte sich in der Vergangenheit schon mittels einer Fachpublikation und mehreren Veranstaltungen mit Parlamentariern dem Thema gewidmet.

Gemäss Mitteilung wird das erweiterte Verbandsbüro unter der Leitung von Direktor Matthias Baumberger und seinem Stellvertreter Gian Nauli versuchen, aus der Zusammenarbeit möglichst viele Vorteile für die involvierten Partner zu schöpfen und die beiden eigenständigen Verbände gestärkt in die Zukunft zu führen.

 

Der VSLF wurde im Jahre 1907 gegründet und ist der nationale Wirtschaftsfachverband der Lack-, Farben- und Druckfarbenindustrie. Die von ihm vertretenen rund 60 herstellenden und/oder importierenden Mitglieder erzielen im Inland und mit Exporten ins Ausland einen Umsatz von ca. 3 Milliarden Franken und beschäftigen etwa 4500 Mitarbeitende. Dem VSLF gehören überdies rund 30 sogenannte assoziierte Mitglieder an, d.h. Lieferanten von Rohmaterialien, Geräten und Dienstleistungen.

Der VSS wurde 1932 und hatte seinen Sitz bis 2017 in Zürich. Der VSS lubes -Verband der Schweizerischen Schmierstoffindustrie- ist der führende, eigenständige Verband für alle Unternehmen der Schmierstoff- und Subschmierstoffbranche (Additive und Komponenten). Er vereinigt Produzenten, Importeure, Händler, Fachlabors und Entsorger; er engagiert sich somit für die Partner der gesamten Prozesskette. Dem Verband sind 41 Mitglieder angeschlossen.

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