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Nachrichten | 04.12.2017

Rohstoffengpässe belasten Schweizer Lack- und Farbenfabrikanten - Preise tendieren nach oben

Die Rohstoffsituation belastet zurzeit die weltweite Lack- und Farbenindustrie massiv. "Das ist auch in der Schweiz nicht anders", teilt der Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie (VSLF) mit. In den vergangenen Monaten haben sich die Preise den Angaben zufolge nochmals massiv erhöht. Hinzu kommen Engpässe bei den Lieferungen von Rohstoffen, was die Situation der Fabrikanten zusätzlich erschwert belastet.

Neben den steigenden Preisen bei Titandioxid, das wegen seiner grossen Deckkraft bei der Herstellung von Farben unverzichtbar ist, machen der Branche drastische Lieferschwierigkeiten zu schaffen. "Besonders dramatisch stellt sich die Situation bei Druckfarben dar: Aufgrund der reduzierten Verfügbarkeit der geforderten Pigmentqualitäten verlangen die Rohstoffhersteller hier extreme Preise", so der Verband.

Beim Pigment Zinkstaub sei die Lage ähnlich dar: Hier müssten die Produzenten von Lacken und Farben über 20 Prozent mehr als noch im Sommer 2016 zahlen (Verband der deutschen Lackindustrie VdL).

Fazit des Verbands der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie: " Langfristig muss davon ausgegangen werden, dass sich die Preise noch zusätzlich verteuern." Denn ein Abfangen der Engpässe bei den Lieferungen ist noch nicht in Aussicht. Zudem müssw davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage nach den Rohstoffen aufgrund der Konjunkturentwicklung in einigen Ländern weiter ansteige. Dies sei insofern dramatisch, als dass die Rohstoffpreise den grössten Anteil der Kosten der Lack- und Farbenfabrikanten ausmachten. "Die Geschäftsergebnisse der Fabrikanten werden deshalb massiv darunter leiden."

Der Verband der schweizerischen Lack- und Farbenindustrie (VSLF) repräsentiert rund 90 Verbandsmitglieder.

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