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Nachrichten | 12.10.2017

Qualitativ mangelhafte Rohstoff-Lieferung - Teilweiser Produktions- und Lieferstopp bei FoamPartner

Die Unternehmensgruppe Conzzeta hat in einer am 11. Oktober publizierten Ad hoc-Mitteilung d-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR bestätigt, dass mangelhafte Rohstofflieferungen durch BASF auch den Geschäftsbereich FoamPartner betreffen. Um Mitarbeitende, Kunden und Konsumenten vor möglichen Gesundheitsschäden zu schützen, wurde am Standort Wolfhausen bereits am 6. Oktober 2017 die Produktion und Auslieferung gestoppt.

Grund ist die Lieferung des Kunststoffvorprodukts Toluoldiisocyanat (TDI) durch BASF mit einem zu hohen Anteil an potenziell gesundheitsschädigenden und umweltbelastenden Substanzen. Die wirtschaftlichen Folgen der notwendigen Massnahmen sind den Angaben zufolge noch nicht abschätzbar. "Sie dürften aber weitgehend durch den Lieferanten bzw. durch bestehende Versicherungen gedeckt sein", heisst es in der Mitteilung weiter.

FoamPartner wurde gemäss Mitteilung vom Zulieferer BASF am 5. Oktober 2017 zusammen mit anderen europäischen Schaumstoffproduzenten über mangelhafte Produktionen zwischen dem 25. August und 29. September 2017 informiert. Bei FoamPartner sind die drei Werke Wolfhausen (Schweiz), Duderstadt und Leverkusen (beide Deutschland) betroffen. In Leverkusen konnten gemäss Angaben die kontaminierten Chargen sichergestellt und isoliert werden. In Duderstadt war das Rohmaterial zum Zeitpunkt der Information durch den Lieferanten bereits restlos verarbeitet. In diesem Fall seien die Kunden über den Vorfall informiert worden. Die Chargen im Werk Wolfhausen befanden sich in Produktion, worauf die Herstellung vorübergehend eingestellt, Lieferungen gestoppt und die Kunden informiert wurden. Die vollständige Wiederaufnahme der Produktion ist gemäss Conzzeta-Mitteilung in den nächsten Tagen geplant.

Neben FoamPartner wurden den Angaben zufolge auch weitere europäische Schaumstoffproduzenten mit dem verunreinigten TDI beliefert. FoamPartner stehe mit dem Lieferanten, dem Europäischen Industrieverband EUROPUR und den betroffenen Kunden im Kontakt, um die nächsten Schritte zu koordinieren. "Für FoamPartner hat die Gesundheit der Mitarbeitenden, der Kunden und der Konsumenten höchste Priorität", wird in der Mitteilung betont.

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