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Nachrichten | 15.03.2017

Palettenorganisation Epal: Nicht-Eintausch von UIC/EUR-Paletten beeinträchtigt Europalettenpool kaum

Die European Pallet Association (EPAL) hatte am 1. März empfohlen, den Tausch von Epal Europaletten mit UIC/EUR-Paletten einzustellen (PA-Meldung 01.03.2017). Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Palettenpool hatten daraufhin davor gewarnt, dass dies den gesamten Europaletten-Tauschpool gefährde und massive Mehrkosten für Paletten-Verwender unternehmen bringe können. (https://www.wko.at/Content.Node/iv/presse/wkoe_presse/presseaussendungen/pwk_168_17_BSI_EPAL-kuendigt-den-einheitlichen-europaeische.html)

Diese Einschätzung weist Epal zurück. In der Praxis habe sich ein grosser Teil des Marktes bereits in den letzten zwei Jahren entschieden: Annähernd 90 Prozent der verwendeten Europaletten in den umsatzstärksten Märkten sind „EPAL im OVAL“. UIC/EUR-Paletten würden in vielen Unternehmen schon seit längerem separat sortiert, weil die Qualität oft nicht dem Standard entspricht. Aus diesem Grund würden Verwender aus Industrie, Handel und Dienstleistung die Handlungsempfehlung der EPAL unterstützen.

Martin Leibrandt, CEO der EPAL: “ Die Argumente der WKÖ sind nicht nachvollziehbar und dienen ausschließlich dazu, den Markt zu verunsichern und Panik zu verbreiten.“

Entgegen der Argumente des Sprechers der ÖBB, der Muttergesellschaft der Rail Cargo Austria (RCA), Lizenzgeberin der Marke UIC/EUR, sei es der UIC nicht gelungen, aktive Massnahmen zum Schutz der Marke UIC/EUR zu ergreifen. Die UIC habe die Qualitätssicherung an diverse Bahnunternehmen vergeben, die diese wiederum an privatwirtschaftliche Unternehmen ausgelagert haben. Es existiere weder eine einheitliche Struktur der Qualitätssicherung, noch eine konsequente Verfolgung von Markenrechtsverletzungen.

Informationen zur Tauschfähigkeit von Paletten unter:

www.epal-pallets.org/eu-de/news/news/details/article/die-wichtigsten-fragen-zur-tauschfaehigkeit/

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