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Nachrichten | 10.08.2017

Neue Studie am Beispiel Alpla belegt: rPET reduziert CO2-Ausstoss

Eine neue Studie im Auftrag von Alpla, internationaler Hersteller von Verpackungslösungen aus Kunststoff, kommt zu dem Ergebnis, dass die Wiederverwertung von PET (rPET) deutlich weniger CO2-Emissionen verursacht als angenommen.

Die Studie – durchgeführt von der denkstatt GmbH – untersuchte von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf (Österreich) produziertes rPET – eine 100-Prozent-Tochter von Alpla. Demnach verursacht rezykliertes Rpet im Vergleich zu Neuware 79 Prozent weniger CO2-Emissionen. «Das ist eine deutlich grössere Einsparung als bisher angenommen», heisst es dazu in einer Mitteilung von Alpla.

Seit mehr als 20 Jahren ist Alpla im Recycling von PET aktiv. «Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Recycling von Kunststoffen wie derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises schwierig seien, halte Alpla an dieser Säule seiner Nachhaltigkeitsstrategie fest», schreibt das Unternehmen. Um die Sinnhaftigkeit der Wiederverwertung von PET-Kunststoffen zu unterstreichen, beauftragte Alpla die Agentur denkstatt GmbH mit der Berechnung des Carbon Footprint für rPET.

Das Ergebnis der Studie übertrifft bisherige Annahmen: Das von der PET Recycling Team GmbH in Wöllersdorf produzierte rPET hat einen Carbon Footprint von 0,45 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm rPET. Sogenanntes Virgin PET, also Neuware, schlägt mit 2,15 kg CO2-Äquivalent pro Kilogramm zu Buche. Das entspricht 1,7 kg CO2-Äquivalent oder 79 Prozent weniger Treibhausgasemissionen für rPET. Plant Manager Peter Fröschel verdeutlicht: «Mit der Ersparnis für ein einziges Kilogramm rPET könnte eine 13-Watt-Glühbirne bei österreichischem Strommix zwanzig Tage ununterbrochen leuchten.»

Gesamter Recyclingprozess durchleuchtet
Die Berechnung des Carbon Footprints erfolgte gemäss ISO 14044, beginnend bei der Sammlung und Sortierung der gebrauchten PET-Flaschen über den Transport zum Recyclingwerk in Wöllersdorf bis hin zu den Prozessen Waschen, Aufbereiten und Granulieren. Die Analyse basiert auf der Massen- und Energiebilanz (Strom- und Gasverbrauch) 2016 des Recyclingwerks Wöllersdorf in Österreich.

Alpla verfügt den Angaben zufolge mittlerweile über jahrzehntelange Erfahrung im Recycling von PET wie auch in der Verarbeitung von rezyklierten Kunststoffen. An drei Standorten betreibt Alpla Recyclingunternehmen: im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko, die 100-Prozent-Tochter PET Recycling Team in Wöllersdorf sowie ein 2013 neu erbautes Recyclingwerk in Südpolen. Die jährliche Kapazität dieser Werke liegt bei insgesamt rund 65’000 Tonnen lebensmitteltauglichem rPET.

Die 1955 gegründete Alpla hat rund 18’300 Mitarbeitende. Diese produzieren weltweit an 172 Standorten in 45 Ländern Verpackungen, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile aus Kunststoff.

In der Schweiz ist Alpla mit mehreren Standorten vertreten, der Alpla Swiss AG in St. Margrethen und Rothrist sowie der PPS Packaging AG mit Sitz in Behringen, die PET-Verpackungen herstellt.

 

 

 

 

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