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Logistiknews | 12.05.2017

Intralogistikgeräte: Jungheinrich, Still und Torwegge gewannen die Ifoy Awards 2017 – Industrie 4.0 hält Einzug in Intralogistik

An der Ifoy Award Night, die am Eröffnungsabend der Messe Transport Logistic in Münchener stattfand, wurden die weltbesten Intralogistikgeräte des Jahres mit den Ifoy Awards 2017 ausgezeichnet. Elf Geräte und Lösungen von sieben Herstellern waren in diesem Jahr ins Finale gekommen. Daraus wurden Sieger gewählt und an der Ifoy Award Night bekannt gegeben. Jungheinrich, Still und Torwegge gewannen in vier Kategorien und nahmen die aus Metall und Glas gefertigten Trophäen vor 200 geladenen Gäste entgegen.

Laut Anita Würmser, geschäftsführende Vorsitzende der Ifoy Jury, zieht die Industrie 4.0 zieht mit Riesenschritten in die Intralogistik ein. Die Sieger hätten hier Innovationen gezeigt.

Der Sieg bei den Lagertechnikgeräten ging an den weltweit ersten autonomen Horizontalkommissionierer iGo neo CX 20 von Still. Das flexible FTS-Konzept Torsten von Torwegge war Gewinner in der Kategorie „Automated Guided Vehicle“. Zum Sieger in der Kategorie „Special of the Year“ erklärte die Jury die Junheinrich Indoor Ortung. Der Award der Kategorie «Special Vehicle» ging an Still für seinen Schwerlast-Routenzug mit automatischer Be- und Entladung.

Details zu den Gewinnern

Warehouse Truck: Still iGo neo CX 20

Der Ifoy Award 2017 in der Kategorie "Warehouse Truck" geht an die an den iGo neo CX 20 der Still GmbH, Hamburg. Die internationale Jury wählte den ersten autonomen Horizontalkommissionierer zur besten Neuerscheinung unter den Lagertechnikgeräten.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren der hohe Innovationsgrad in Verbindung mit einem überragenden Kundennutzen sowie der professionellen Umsetzung. „Der iGo neo ist ein Meilenstein in der Entwicklung autonomer Flurförderzeuge. Der weltweit erste autonome Horizontalkommissionier schliesst die Lücke zwischen Robotik und Intralogistik“, heißt es in der Begründung.

Der Ifoy Test attestiert dem iGo neo spektakuläre Einsparungen im Vergleich zu konventionellen Kommissionieren. Er ist in allen Test-Layouts effizienter und produktiver, sobald das Mitlaufprinzip genutzt wird. Das Test-Team erreichte ein Plus bis zu 47 Prozent.
 
Automated Guided Vehicle: Torwegge Torsten

Der Ifoy Award 2017 in der Kategorie "Automated Guided Vehicle" geht an Torsten von der Torwegge GmbH Co. KG, Bielefeld. Die internationale Jury wählte das modulare Schwerlast-FTS zur besten Neuerscheinung unter den Fahrerlosen Transportsystemen.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind neben der hohen Qualität der technischen Komponenten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. „Durch seine dezentrale Intelligenz und der Verwendung innovativer Technologien erweitert Torsten die Möglichkeiten für die Automatisierung in der Intralogistik wesentlich“, stellt der Ifoy Test fest. Der IfoyInnovation Check attestiert dem Konzept durch die Trennung von FTF und Transportmittel sowie den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Lastträgers einen hohen Kundenutzen und eine exzellente Marktrelevanz.

TORsten ist ein flexibles FTS-Konzept. Das auffälligste Merkmal von TORsten ist das omnidirektionale Antriebskonzept aus dem Hause SEW Eurodrive. Es ermöglicht nicht nur in jede Richtung zu fahren und die Bewegung auf engstem Raum, sondern auch Drehungen um die eigene Achse. So kann der Monteur beispielsweise das Bauteil rotieren lassen, anstatt sich selbst um das Element herum zu bewegen.
 
Special of the Year: Jungheinrich Indoor Ortung

Der Ifoy Award 2017 in der Kategorie "Special of the Year" geht an die an die Indoor Ortung der Jungheinrich AG, Hamburg. Die internationale Jury wählte das intelligente System zur einfachen Lokalisierung von Flurförderzeugen zum Must-have des Jahres.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind der ausgezeichnete Kundenutzen und Marktrelevanz. „Der Kundennutzen der Indoor Ortung ist vielfältig und reicht von der Steigerung der Transparenz bis hin zur Erhöhung der Produktivität der Fahrzeugflotte. Da Smartphones und Bluetooth-Technologie verwendet werden, ist diese Konzept nicht nur für Fahrzeugtypen verschiedener Hersteller anwendbar, sondern außerdem flexibel, schnell und kostengünstig zu implementieren oder anzupassen. Die üblichen Nachteile anderer Technologien, wie etwa hohe Kosten oder Empfindlichkeit für Schmutz entfallen“, heißt es in der Jury-Begründung.

Special Vehicle: Still Routenzug Routenzug mit automatischer Be- und Entladung

Der Ifoy Award 2017 in der Kategorie "Special Vehicle" geht an den vollautomatischen Routenzug der Still GmbH, Hamburg. Die internationale Jury wählte den im Auftrag eines englischen Baumaschinenherstellers gefertigten Schwerlastroutenzug für die Produktionsversorgung zur besten Neuerscheinung unter den Sonderfahrzeugen.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war der hohe Kundennutzen in Kombination mit einem neuen Marktpotenzial. „Der von Still als Individuallösung entwickelte Routenzuganhänger mit den seitlich ausfahrbaren Teleskopgabeln ist ein praktikabler Schritt zur Vollautomatisierung in der Produktion. Er erweitert das Einsatzspektrum von Routenzügen sinnvoll und erschließt damit ein neues Marktsegment“, heißt es in der Begründung. Auch der Ifoy Test attestiert, der dem Schwerlastroutenzug offensichtliche Vorteile im Hinblick auf das steigende Durchschnittsalter bei Logistikbeschäftigten, da die körperliche Leistungsfähigkeit des Operators keine Rolle mehr spielt.

 

Zum Ifoy Award

Träger des Ifoy Awards ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. Ifoy Partner sind die Intralogistik-Fachmesse Cemat in Hannover sowie die Messe München mit ihren Messen Transport Logistic, Bauma und IFAT. Palettenpartner des Ifoy Awards ist Chep, Technologiepartner ist der Batterieladespezialist Fronius. Der Ifoy Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

 

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