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Nachrichten | 11.05.2017

Heidelberger Druckmaschinen: Nach Umsatz und Ergebnis bestes Quartal seit 2008 – Interpackauftritt mit Schwerpunkt „Zero Defect Packaging“ – Drei Verpackungsneuheiten an Inhouse-Show in Wiesloch- Walldorf

Für die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) war das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017, das am 31. März 2017 endete, ein besonders gutes. Seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 hat der Konzern in keinem Quartal einen höheren Umsatz und ein höheres Ergebnis erreicht, sagte CEO Rainer Hundsdörfer an einer Pressekonferenz im Rahmen der Interpack. Laut Hundsdörfer, der den Konzern seit sechs Monaten leitet, ist der Turn-around geschafft. Jetzt soll die Firma wieder zu einem Leuchtturm-Unternehmen in der Drucktechnikindustrie werden und eine Führungsrolle in der digitalen Transformation der Branche einnehmen. Dazu werde verstärkt in Forschung und Entwicklung investiert.

 

Druck- und Verarbeitungstechnik für Verpackungen sei dabei ein Schwerpunkt, denn hier sieht der CEO besondere Chancen für Heidelberg. Vom weltweiten Druckmarkt mit einem Volumen von 400 Milliarden Euro pro Jahr entfallen laut Hundsdörfer 30 % auf Verpackungen, der Anteil steige aber auf Kosten der beiden anderen Sektoren der Tri, Akzidenzdruck sowie Magazin und Zeitungsdruck.

 

Heidelberg könne mit seinen Produkten und Dienstleistungen aus dem gesamten 400-Milliarden-Euro-Markt folgende Bereiche bedienen: Offset-Bogendruckmaschinen mit einem Jahresvolumen von 2., Milliarden Euro, Digitaldruckmaschinen mit einem Jahresvolumen von 2,5 Milliarden Euro, Dienstleistungen mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro und Verbrauchsgüter mit einem Volumen von 8 Milliarden Euro pro Jahr.

 

Vorläufiges Ergebnis 2016/2017

 

Heidelberg selbst steigerte nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Geschäftsjahr 2016/2017 den Umsatz von 2,512 Mrd. Euro. auf 2,524 Mrd. Euro. Im Jahresschlussquartal stieg der Umsatz um knapp 20 Prozent auf 845 Mio. Euro. Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum mit 2,593 Mrd. Euro entgegen dem Branchentrend deutlich über dem Vorjahreswert von 2,492 Mrd. Euro. Das Ebitda ohne Sondereinflüsse betrug im Berichtsraum 179 Mio. Euro nach 189 Mio. Euro, obwohl 2016/2017 Kosten für die Branchenmesse Drupa von 10 Mio. Euro angefallen sind.

 

Heidelberg und Gallus an der Interpack: Digitalisierung für den Wachstumsmarkt Verpackungsdruck

 

Darüber hinaus informierte Hundsdörfer an der Pressekonferenz über den Interpack-Auftritt von Heidelberg und Gallus. Dessen Schwerpunkt liege auf dem Thema „Smart Print Shop – Nullfehler im Verpackungsdruck“. Heidelberg demonstriere am Stand, wie eine fehlerfreie, industrialisierte Faltschachtel- und Etikettenproduktion möglich sei. Gezeigt würden eine Bandbreite von Lösungen und Massnahmen zur automatisierten Qualitätssicherung und –kontrolle, die in einer intelligent vernetzten Produktionsumgebung im gesamten Workflow und den beteiligten Maschinen integriert sind.

 

Das Gesamtangebot für den Verpackungsdruck von Heidelberg und Gallus werde dagegen an einer Inhouse-Show am Heidelberg-Standort Wiesloch-Walldorf zu sehen sein.

 

Inhouse-Show in Wiesloch-Walldorf

 

Diese Show fand gestern, am 10. Mai statt. Präsentiert wurde laut Heidelberg das grösste Ausstellungsangebot für den Verpackungsdruck seit der Drupa 2016. Unter anderem wurden die neuen Bogenstanzen Promatrix 106 FC und Promatrix CSB sowie neue Faltschachtelklebemaschine Diana Easy 115 präsentiert.

 

Heidelberg ist in der Schweiz mit der Tochtergesellschaft Heidelberg Schweiz AG in Bern vertreten.

www.heidelberg.ch

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