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Nachrichten | 13.11.2017

Heidelberger Druckmaschinen erstmals seit der Finanzkrise wieder mit Nachsteuergewinn

Die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg hat im 1. Halbjahr 2017/18 (Geschäftsjahr: 1. April bis 30. September 2017) weitere Fortschritte bei der operativen und strategischen Weiterentwicklung gemacht. So konnte die Profitabilität verbessert werden, sodass erstmals seit dem Geschäftsjahr 2007/08 wieder ein Nachsteuergewinn von +0,3 Mio. Euro zum Halbjahr erzielt wurde. Operativ verlief das erste Halbjahr im Geschäftsjahr 2017/18 wie geplant. Trotz negativer Währungseffekte von 18 Mio. Euro und der gezielten Reduzierung des Gebrauchtmaschinenhandels lag der Umsatz nach sechs Monaten mit 1.054 Mio. Euro annähernd auf dem Vorjahresniveau von 1.072 Mio. Euro. Wie erwartet lag der Auftragseingang im Nach-Drupa-Jahr mit 1.234 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (H1 2016/17: 1.408 Mio. Euro).

 

Die Profitabilität wurde gegenüber den Vorjahreswerten deutlich erhöht. Das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis stieg nach zwei Quartalen von 45 Mio. Euro auf 60 Mio. Euro. Das EBIT ohne Restrukturierungsergebnis belief sich auf 27 Mio. Euro (Vorjahr: 11 Mio. Euro). Die gesunkenen Finanzierungskosten führten zu einem von –29 Mio. auf –24 Mio. Euro verbesserten Finanzergebnis. Nach Einkommens- und Ertragsteuern lag somit das Ergebnis nach Steuern mit +0,3 Mio. Euro um 28 Mio. Euro über dem Vorjahr (–28 Mio. Euro.).

 

Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, kommentierte die Entwicklung: „Der Umbau unseres Konzerns zu einem modernen digitalen Technologiekonzern schreitet konsequent voran. Mit der Einführung neuer Subskriptionsmodelle für unsere Kunden und mit dem Angebot innovativer Produkte für das Wachstumsthema eMobilität betreten wir Neuland mit enormem Wachstumspotenzial. Heidelberg wird neue Massstäbe in Sachen Zukunftstechnologien, Digitalisierung und Effizienz setzen. Der hierfür notwendige kulturelle Wandel hat gerade erst begonnen.“

 

Die für die zweite Jahreshälfte typische Geschäftsbelebung sowie die bereits getätigten Akquisitionen sollen, wie anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 8. Juni 2017 avisiert, im Geschäftsjahr 2017/18 zu einem Umsatz auf Vorjahresniveau führen.

 

Die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg ist in der Schweiz mit der Heidelberg Schweiz AG in Bern vertreten.

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