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Nachrichten | 12.06.2018

Heidelberg bei Mittelfristzielen auf Kurs – 2018/2019 Wachstum angestrebt

Die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg hat im Geschäftsjahr 2017/2018 (1. April 2017 bis 31. März 2018) Fortschritte bei der angestrebten digitalen Transformation des Konzerns gemacht. Basierend auf den testierten Jahresabschlusszahlen hat Heidelberg mit einem Konzernumsatz von 2.420 Mio. € die selbstgesteckten Ziele erreicht. Die Differenz zum Vorjahreswert von 2.524 Mio. € ist im Wesentlichen durch negative Währungseffekte und einen bewussten Verzicht auf risikobehafteten Gebrauchtmaschinenhandel von in Summe über 100 Mio. € begründet. Der Auftragseingang lag trotz der Währungseffekte im Berichtszeitraum mit 2.588 Mio. € (Vorjahr: 2.593 Mio. €) auf einem für ein Nach-drupa-Jahr sehr guten Niveau. Die Nachfrage im Jahresschlussquartal lag mit 676 Mio. € unter anderem durch die nunmehr mit vollem Auftragsvolumen berücksichtigten Subskriptionsverträge deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert von 604 Mio. €, was zu einem deutlichen Anstieg des Auftragsbestands zum Ende des Geschäftsjahres beitrug und auch zu einer sichtbaren Belebung des Umsatzes im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr führen wird. 

Das Ebitda ohne Restrukturierungsergebnis betrug im Berichtsraum 172 Mio. € (Vorjahr: 179 Mio. €). Das Restrukturierungsergebnis bewegte sich 2017/2018 mit rund –16 Mio. € auf dem Vorjahresniveau von –18 Mio. €. Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund geringerer Zinskosten erneut deutlich auf –48 Mio. € (Vorjahr: –56 Mio. €). Mit 39 Mio. € konnte das Vorsteuerergebnis im Berichtsjahr gesteigert werden (Vorjahr: 34 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 daher 14 Mio. €, nach 36 Mio. € im Vorjahr. Die Nettofinanzverschuldung sank im Berichtszeitraum auf 236 Mio. € (31. März 2017: 252 Mio. €). 

Bis Anfang Juni entschieden sich bereits mehrere Kunden für das neue Subskriptionsmodell, bei dem Heidelberg Produkte und Dienstleistungen in einem mehrjährigen, nutzungsabhängigen Gesamtvertrag offeriert. Mit den im neuen Geschäftsjahr 2018/2019 avisierten in Summe mehr als 30 Vertragsabschlüssen soll über die Laufzeit der standardmässigen 5-Jahresmodelle dann bereits ein Geschäftsvolumen von rund 150 Mio. € generiert werden. In den Geschäftszahlen des Unternehmens wird sich dies durch den Hochlauf an Vertragsabschlüssen aber erst ab dem Geschäftsjahr 2019/2020 in nennenswertem Umfang widerspiegeln und auch zu einer Verstetigung der Konzernumsätze beitragen. 

Zudem wird sich die ebenfalls im Geschäftsjahr 2017/2018 gestartete Serienproduktion digitaler Maschinen im Verpackungs- und Etikettendruck (Primefire und Labelfire) zunehmend positiv auf die Umsatzentwicklung auswirken. Ziel ist es, in den kommenden Jahren jeden Monat mindestens eine Digitaldruckmaschine an Kunden auszuliefern. Mit der ansteigenden Basis an installierten Systemen wird auch der stabile, wiederkehrende Umsatz an Verbrauchsmaterialien weiter wachsen und so das reine Maschinengeschäft übertreffen. Positive Impulse werden zudem durch Mehrumsätze mit Consumables und die Intensivierung des E-Commerce-Geschäftes massgeblich durch unsere neu gegründete Gesellschaft Heidelberg Digital Unit sowie durch den Hochlauf bei Digital Platforms erwartet. 

Mit dem kürzlich vereinbarten Verkauf des Forschungs- und Entwicklungsgebäudes in Heidelberg wurden die geplanten Infrastrukturprojekte an den Standorten Heidelberg und Wiesloch-Walldorf erfolgreich abgeschlossen. Damit bestätigt Heidelberg die im Sommer 2017 kommunizierten Mittelfristziele. Diese beinhalten einen Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 3 Mrd. €, ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 250 bis 300 Mio. € und einen Nachsteuergewinn von mehr als 100 Mio. €. 

Die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg ist in der Schweiz mit der Heidelberg Schweiz AG in Bern vertreten.

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