Logo


Bitte drehen Sie Ihr Tablett um 90°

Logo
Nachrichten | 03.12.2018

Bayer testet den IBC Impeller von Schütz

Die Aufbereitung von Saatgut ist in der Landwirtschaft essenziell. Eine bereits seit dem Altertum angewandte Methode ist die Beizung, heute auch Seed Treatment genannt. Die Beize wird dabei direkt auf das Saatgut appliziert. Sie erleichtert dessen mechanische Verarbeitung und schützt vor Pilzbefall sowie Schädlingen. Die Bayer-Division Crop Science mit Sitz in D-Monheim ist auf die Bereiche Saatgut und Pflanzeneigenschaften, chemischer und biologischer Pflanzenschutz sowie Digitalisierung spezialisiert.

Im Rahmen der Interpack 2017 wurden die Beizingenieure des Seed Growth-Teams von Bayer auf den „Impeller“ der Schütz GmbH & Co. KGaA mit Sitz in D-Selters aufmerksam. Der direkt im IBC integrierte Einwegrührer vereinfacht die Handhabung der Beize. „Diese Formulierungen entmischen sich oft, besonders bei grossen Mengen. Nach längeren Standzeiten kann sich das Beizmittel absetzen. Vor der Verarbeitung muss die Saatgutbeize daher aufgemischt und homogenisiert werden. Das ist in einem IBC mit 1.000 Liter Volumen ein aufwendiger Prozess“, so Norbert de Baey, Beizingenieur bei Bayer. Bislang wurden dafür spezielle Pumpen genutzt. Die Verpackung musste stets geöffnet und die Pumpe eingesetzt werden. Das war für die Anwender in vielerlei Hinsicht körperlich anstrengend. Ausserdem sind dabei äussere Verschmutzungen der Verpackung kaum zu vermeiden – selbst bei grösster Achtsamkeit. Somit bestand das Risiko des direkten Kontakts mit der Beizflüssigkeit.

IBCs mit dem integrierten Impeller können jedoch von der Befüllung bis zur Entnahme über die gesamte Supply Chain hinweg geschlossen bleiben und ermöglichen trotzdem ein bequemes und effektives Aufrühren der Füllprodukte. Das System ist für alle 1.000 und 1.250 Liter Ecolbulk Typen mit Einfüllöffnung DN 150 und DN 225 erhältlich. Der Einwegrührer ist mit der Schraubkappe des IBCs verbunden und wird schon im Werk eingesetzt. Lediglich zur Befüllung wird das System entweder kurz entnommen oder bleibt fest installiert – je nach Füllprozess und der jeweiligen Konfiguration der Container. Zum Rühren kann ein herkömmliches Antriebssystem ohne grössere Änderungs- oder Umbaumassnahmen angeschlossen werden. Dazu wird der Antrieb über der Schraubkappe platziert und mit einem Gestell am Gitterkäfig fixiert. Die Antriebswelle greift formschlüssig durch die Öffnung des Stopfens in die Nabe des Impellers, wodurch die Rotation im Inneren des Containers weitergegeben wird. Seine beweglichen Flügel verändern ihre Position durch die Fliehkraft. Die Drehzahl wird individuell an den Füllstand angepasst. Bei reduzierter Umdrehung sinken sie und sorgen dann auch bei kleineren Restmengen für ein optimales Rührergebnis.

(Der Beitrag ist entnommen aus: "Schütz News", Ausgabe Dezember 2018)

Das Unternehmen ist mit der Schütz Montlingen GmbH & Co. KG in Montlingen SG in der Schweiz vertreten.

ARTIKEL AUS DER GLEICHEN RUBRIK

Nachrichten | 11.12.2008

Wer wirbt am meisten?

Procter & Gamble bleibt 2007 mit Webeausgaben von 9,4 Mrd. US-Dollar der  Werbeweltmeister unter den Markenartiklern. Nestlé schafft es als werbefreudigste Schweizer Firma mit 2,2 Mrd. US-Dollar auf den...

Weiter lesen

Nachrichten | 11.12.2008

RFID deutlich überschätzt – Trotzdem stabiles Wachstum

Die Radio Frequency Identification (RFID) wird zwar kontinuierlich immer wichtiger. Die Wachstumsraten, die von Marktforschungsinstituten noch vor einigen Jahren vorhergesagt wurden, sind aber  nicht einge...

Weiter lesen

Nachrichten | 10.12.2008

Alufolienabsatz: Rückgang wegen Rezession – Verpackungsfolien vergleichsweise stabil

Die Konjunkturabkühlung erreicht die Aluminiumindustrie: Die europäischen Ablieferungen an Alufolien waren in den ersten drei Quartalen 2008 um 4,9 Prozent geringer als im gleichen Zeitraum 2007. Eafa, der Verba...

Weiter lesen