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Nachrichten | 07.06.2018

Absatzwachstum in der Wellkartonindustrie setzt sich fort

Im ersten Quartal 2018 haben die Mitglieder des deutschen Verbandes der Wellpappen-Industrie (VDW) mit Sitz in Darmstadt ein Absatzplus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt; das entspricht einem Zuwachs von etwa 41 Millionen Quadratmeter Wellpappe. Arbeitstäglich bereinigt fällt der Zuwachs mit 5,3 Prozent sogar noch deutlicher aus. Insgesamt haben die im VDW organisierten Wellpappenhersteller in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2,03 Milliarden Quadratmeter abgesetzt – das ist mehr als die doppelte Fläche Berlins. 

Die Entwicklung der Wellpappenindustrie liegt damit deutlich über der des Bruttoinlandsprodukts: Nach ersten Schätzungen ist die Wirtschaft der Eurozone im ersten Quartal um 0,4 Prozent, die Deutschlands sogar nur um 0,3 Prozent gewachsen. „Die stabilen Konsumausgaben der Verbraucher und vor allem das stetige Wachstum des Online-Handels haben dafür gesorgt, dass die Produkte unserer Mitglieder unvermindert stark nachgefragt werden“, sagt Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des VDW. Besonders vom E-Commerce erwartet Wolfrum weiterhin starke Impulse für die Wellpappenhersteller – der E-Commerce-Branchenverband bevh rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum von über neun Prozent. 

Sorgen bereiten der Wellpappenindustrie nach wie vor die steigenden Papierpreise. „Lagen die Kosten für unseren wichtigsten Rohstoff Ende 2017 bereits auf einem historischen Höchststand, sind sie seit Anfang 2018 um weitere 4,5 Prozent gestiegen“, so Wolfrum. „Zwar konnten unsere Mitglieder im Jahresverlauf 2017 einen Teil der gestiegenen Kosten bereits an ihre Kunden weitergeben, jedoch wurden diese Ertragssteigerungen durch die erneuten Kostenanhebungen wieder zunichte gemacht.“ Da allein die Aufwendungen für Papier etwa 50 Prozent der Gesamtkosten in der Wellpappenindustrie ausmachen und andere wichtige Kostenbereiche wie Logistik und Personal ebenfalls zunehmen, schlägt Wolfrum Alarm: „Der wirtschaftliche Druck auf unsere Mitglieder wächst weiterhin besorgniserregend.“

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